4. Tag der Jubiläumswoche cari-treff

Die Fotoausstellung "Zusammen sind wir Heimat" wurde am 25.04.2018 im cari-treff eröffnet. Das gemeinsame Quartiersbüro Mitte hatte sie initiiert und zusammengestellt. So sind nun zahlreiche Fotos zu sehen, auf denen Mitbürger ihr Motiv festgehalten haben, welches für Sie Heimat bedeutet. Zahlreich waren auch die Interessierten.
Zur Aktion "Zusammen sind wir Heimat" gehört ebenso die große Weltkarte. Hier sind die Kunden und Gäste eingeladen, den Geburtsort ihrer Großeltern mit einer roten Glaskopfnadel zu markieren. Ihren eigenen Geburtsort kennzeichnen sie mit einem hellen Glaskopf. Diese Weltwanderkarte wird sich über einen längeren Zeitraum entwickeln und gut sichtbar machen, wie international der Personenkreis des cari-treff ist.
Ab halb zwölf füllte sich der cari-treff merklich. Lag es am würzigen Duft der Kartoffelsuppe, der sich in der Luft rund um den cari-treff verbreitete? Bestimmt hatte es auch damit zu tun, dass für diese Aktion fleißig geworben wurde. Kartoffelsuppe für alle und insbesondere für die Nachbarn des cari-treff. Ganz im Sinne der Nachhaltigkeit wurde die Suppe nicht in Plastikeinweg Schalen ausgegeben.
Bewusst im Sinne der Bewahrung der Schöpfung wurde die Entscheidung für kompostierbare Schalen getroffen. Da diese Suppenschalen sehr gut isolieren und ihre Form halten, war die Suppe lecker und heiß in der Ausgabe. Mutige machten nach der leckeren Suppe die Probe aufs Exempel. Stand doch die Behauptung im Raum, das die Suppenschalen nicht nur kompostierbar sind, sondern auch genießbar. Trotz der halblauten Skepsis "die schmecken doch bestimmt wie Pappe" wurde der Biss gewagt. Das Geschmacksurteil: Hmm, die schmecken fast so wie die Eis-Hörnchen. 
Die Plätze an den Tischen füllten sich - gut, dass zwei zusätzliche Bierzeltgarnituren zur Verfügung standen. So bekam ein jeder seinen Platz und einen netten Nachbarn hinzu. Auch die Mitglieder des Seelsorgeteams stellten sich ein. Bald füllte eine gesprächige Geselligkeit den Raum. Eine nette Atmosphäre, nicht alleine Essen zu müssen. Für die Suppe sprach eindeutig, dass viele der Gäste von dem Angebot Gebrauch machten und eine zusätzliche Portion mit nach Hause nahmen. Eine andere Stimme fragte: Können wir das hier nicht öfter machen?? Es ist so schön in dieser Gemeinschaft Mittag zu essen. Mal sehen, ob daraus was wird …
Da noch was Suppe übrig geblieben ist, wird es am Freitag einen "Spontan-Suppentag" gegen. Wieder sind alle herzlich eingeladen.
Die Organisatoren sind auch mit diesem Tag sehr zufrieden und danken den helfenden Händen und den Gästen.