Jubiläum cari-treff

Aktionswoche zum "Zehnjährigen"!

                                      Jubiläum cari-treff 

Gemeinsam vom Caritasverband Moers-Xanten und von der Pfarrei St. Josef wird der cari-treff betrieben. Er soll den Menschen dienen, vor allem dann, "wenn Stürme des Lebens den Lebenskurs von Menschen durcheinanderbringen".

Viele ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeitende sind im cari-treff tätig.
Zehn Jahre sind ein freudiger Anlass zum Feiern. 

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10 Jahre cari-treff

Jubiläum cari-treff

Aktionswoche zum "Zehnjährigen"!

                                      Jubiläum cari-treff 

Gemeinsam vom Caritasverband Moers-Xanten und von der Pfarrei St. Josef wird der cari-treff betrieben. Er soll den Menschen dienen, vor allem dann, "wenn Stürme des Lebens den Lebenskurs von Menschen durcheinanderbringen".

Viele ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeitende sind im cari-treff tätig.
Zehn Jahre sind ein freudiger Anlass zum Feiern. 

2. Tag der Jubiläumswoche cari-treff

Warum es sich lohnt, über seine Kleidung nachzudenken!


Dies war zum Start in die Woche am Montag unser Thema im cari-treff anlässlich seines 10-jährigen Bestehens.
Mit Yvonne Willicks wurde die ideale Fachfrau zu diesem Thema gefunden. Zum einen kommt sie aus der Altsiedlung und wuchs ganz in der Nähe des Schwesternhauses auf (In dessen Keller befand sich die sogenannte Kleiderkammer, aus der vor 10 Jahren der cari-treff hervor ging), zum anderen hat sie sich verschiedentlich in ihren Sendungen mit dem Thema befasst.
Herzlich wurde Sie von Frau Kohler und Herrn Riedel begrüßt, die sich sehr darüber freuten, im Rahmen der Festwoche Yvonne Willicks im cari-treff begrüßen zu können.
In ihrem Vortrag wies sie darauf hin, dass neue Kleidung krebserregende Motivaufdrucke ziert, dass Gifte im Leder häufig zum Herstellungsprozess gehören und sich so auch im Produkt wiederfinden. Ebenso werden Textilien häufig mit schadstoffhaltigen Farben gefärbt bzw. mit Chlor gebleicht. Nicht zu vergessen das Formaldehyd in knitterfreien Textilien. Auch die, bei manchem so beliebten, Fleece-Produkte weisen eine eigene Umweltproblematik auf. So lassen sich ihre Fasern, die in der normalen Maschinenwäsche herausgelöst werden und mit der Waschlauge in den Wasserkreislauf gelangen, mittlerweile in den Fischen nachweisen und gelangen damit über die Nahrungskette wieder zurück zu uns Menschen.
Ebenso bedeutsam ist der Aspekt der Arbeitsbedingung unter denen unsere Kleidung produziert wird.
Skeptisch sieht sie auch den modischen "Used Look". Zum einen sind die Stoffe schon geschädigt- sei es mechanisch oder chemisch. Zu bedenken sind ebenso die Produktions- bzw. Arbeitsbedingungen unter denen diese Textilien mit Säure behandelt werden.

Was tun??


Nun zum einen wies Yvonne Willicks darauf hin, dass die teure Marke kein Garant für faire Arbeitsbedingungen oder schadstoffarme oder gar -freie Kleidung ist. Da helfe nur, sich auf Textilsiegel zu verlassen und sich kundig zu machen, wofür die einzelnen Siegel stehen.
Der Anteil der gekauften Bio-Textilprodukte teile sich wie folgt auf:
61% sind Baby Artikel
17% Männertextilien
15% Frauentextilien
7% Accessoires
Ein weiterer guter Schritt ist, zu Hause nicht zu viel Kleidung anzuhäufen. Regelmäßig zu überprüfen, welche Kleidung trage ich wirklich gerne! Und das, was dann nach dem Kauf doch nicht gefällt und im Schrank lagert, lieber in Second-hand Läden zu bringen oder eben in den cari-treff. Hier wird die Kleidung ihrem eigentlichen Sinn wieder zugeführt: Tragen und gefallen und nicht in die Altkleidersammlung damit. Bei Recherchen zu diesem Themenfeld ist deutlich geworden, dass nur ein sehr geringer Anteil der über Altkleidercontainer gesammelten Textilien in Deutschland wieder im Handel landet. Ein sehr großer Anteil endet im Reißwolf der Industrie.
Schuhe ereilt das gleiche Schicksal. Verkauft werden sie nicht mehr, eher geschreddert und der thermischen Verwendung => verbrennen zu geführt. Wenn es gut läuft, werden sie vorher in ihre Grundbestandteile zerlegt.
Wer wirklich nachhaltig mit seiner gebrauchten Kleidung/ Schuhe verfahren will, der bringt sie in Kamp-Lintfort in den cari-treff.
Was die Fleecestoffproblematik angeht, so empfahl Yvonne Willicks, diese Kleidung in speziellen Wäschebeutel zu waschen. Diese sind so feinmaschig gewebt, dass die Fasern an den Beutelwänden bleiben. Diese lassen sich, wie beim Fusselsieb im Trockner, herausnehmen und gehören dann in den Hausmüll.
Was die Vielzahl der im Handel angebotenen Waschmittel angeht, da braucht es für weiße Wäsche ein Pulverwaschmittel, mit dem die Wäsche von Zeit zu Zeit auch auf 60° oder 90° gewaschen wird - was auch gegen einen muffigen Geruch aus der Maschine hilft, ein Colorwaschmittel für die Buntwäsche und eines für die Feinwäsche. Das reiche völlig aus.
Mit dem Hinweis nicht aus dem Handgelenk zu dosieren, sondern dies entsprechend der Herstellerangabe zu tun, beendet Yvonne Willicks unter dem dankbaren Applaus der gut 120 Gäste die gekommen waren, ihren kurzweiligen, informativen und humorvollen Vortrag. Im Anschluss war noch genügend Zeit für Einzelnachfragen, welche Yvonne Willicks gerne beantwortete.
Das Planungsteam bedankt sich sehr bei Yvonne Willicks und allen Helfern für diese gelungene und lebendige Veranstaltung. 

3. Tag der Jubiläumswoche

Der Dienstag der Jubiläumswoche im cari-treff wurde mit prominenter Unterstützung gestemmt.
Für den Morgen hatten Bürgermeister Landscheidt und Frau Demmer, Vorstandsvorsitzende des Caritasverbandes, ihre Unterstützung in der allgemeinen Sozialberatung zugesagt. Pünktlich um 9:00 Uhr waren beide zur Stelle. Herzlichen Dank!!
Doch so früh gab es noch keinen Beratungsbedarf. So nutzten Frau Demmer und Herr Landscheidt die Zeit, um mit den zahlreichen Besuchern ins Gespräch zu kommen. Dazu war später wenig Zeit, da dann umfangreiche Beratungen gefragt waren. Wie gut, dass die allgemeine Sozialberatung "Top aufgestellt" war. Leider musste Bürgermeister Landscheidt aufgrund eines kurzfristigen wichtigen Termins früher den cari-treff verlassen. Aber beeindruckt von der Atmosphäre im cari-treff bot er an, dort die Bürgersprechstunde zu Öffnungszeiten des cari-treff zu halten.
Die prominente Unterstützung im Reparatur-Café waren Damenschneidermeisterin Frau Kathage, Herr Jens Joosten von Fenster- und Türenbau Joosten sowie Herr Furth von der gleichnamigen Schreinerei und Herr Buhl von Sanitär Buhl. Beide zugleich Mitglieder im Kirchenvorstand der Kirchengemeinde St. Josef. Mit vereinten Kräften wurden die 13 Aufträge bewältigt. Dabei fiel der Bärenanteil an den Bereich Elektro. Hier waren u.a. die versierten Ehrenamtlichen Herr Winkendick und Herrn Brugmann ohne prominente Unterstützung gefragt.
Prominente Gäste kamen von der Kita St. Marien, einer Verbundeinrichtung des Familienzentrums St. Josef.
Ein Schwung von 18 Kindern schritt durch die Türe.
Im Gepäck eine defekte Holzwaage, sowie ein Rad-und Achsschaden am Xylophonauto. Dieser Heraus-forderung stellen sich die beiden Schreinermeister Furth und Joosten. Sie wussten Rat und Tat zu verbinden, den Kindern genau die Arbeitsschritte zu erklären und so wurde "mit Spucke und Geduld", mit Holzleim und Zwingen die Funktionsfähigkeit wieder hergestellt. Da der Leim seine Ruhezeit zum Anziehen brauchte, hatten die Kinder Zeit, um den anderen Fachleuten begeistert und geduldig zuzuschauen.
An Kuchenspenden und Kaffee mangelte es ebenso nicht. So stand für alle Besucher, egal ob groß oder klein, ein großes Kuchenangebot zur Verfügung. Diese überbrückte beim Erzählen die Reparaturzeit, welche so wie im Flug verging. Die Eltern nahmen eine Stunde später hochzufriedene Kinder in Empfang - wer weiß, ob hier der Funke für einen zukünftigen Elektriker oder Schreiner gelegt wurde??
Allen Beteiligten an dieser Stelle recht herzlichen Dank für ihre Zeit, ihr Engagement und ihre Begeisterung!
Text: Thomas Riedel, Pastoralreferent St. Josef, Kamp-Lintfort

4. Tag der Jubiläumswoche cari-treff

Die Fotoausstellung "Zusammen sind wir Heimat" wurde am 25.04.2018 im cari-treff eröffnet. Das gemeinsame Quartiersbüro Mitte hatte sie initiiert und zusammengestellt. So sind nun zahlreiche Fotos zu sehen, auf denen Mitbürger ihr Motiv festgehalten haben, welches für Sie Heimat bedeutet. Zahlreich waren auch die Interessierten.
Zur Aktion "Zusammen sind wir Heimat" gehört ebenso die große Weltkarte. Hier sind die Kunden und Gäste eingeladen, den Geburtsort ihrer Großeltern mit einer roten Glaskopfnadel zu markieren. Ihren eigenen Geburtsort kennzeichnen sie mit einem hellen Glaskopf. Diese Weltwanderkarte wird sich über einen längeren Zeitraum entwickeln und gut sichtbar machen, wie international der Personenkreis des cari-treff ist.
Ab halb zwölf füllte sich der cari-treff merklich. Lag es am würzigen Duft der Kartoffelsuppe, der sich in der Luft rund um den cari-treff verbreitete? Bestimmt hatte es auch damit zu tun, dass für diese Aktion fleißig geworben wurde. Kartoffelsuppe für alle und insbesondere für die Nachbarn des cari-treff. Ganz im Sinne der Nachhaltigkeit wurde die Suppe nicht in Plastikeinweg Schalen ausgegeben.
Bewusst im Sinne der Bewahrung der Schöpfung wurde die Entscheidung für kompostierbare Schalen getroffen. Da diese Suppenschalen sehr gut isolieren und ihre Form halten, war die Suppe lecker und heiß in der Ausgabe. Mutige machten nach der leckeren Suppe die Probe aufs Exempel. Stand doch die Behauptung im Raum, das die Suppenschalen nicht nur kompostierbar sind, sondern auch genießbar. Trotz der halblauten Skepsis "die schmecken doch bestimmt wie Pappe" wurde der Biss gewagt. Das Geschmacksurteil: Hmm, die schmecken fast so wie die Eis-Hörnchen. 
Die Plätze an den Tischen füllten sich - gut, dass zwei zusätzliche Bierzeltgarnituren zur Verfügung standen. So bekam ein jeder seinen Platz und einen netten Nachbarn hinzu. Auch die Mitglieder des Seelsorgeteams stellten sich ein. Bald füllte eine gesprächige Geselligkeit den Raum. Eine nette Atmosphäre, nicht alleine Essen zu müssen. Für die Suppe sprach eindeutig, dass viele der Gäste von dem Angebot Gebrauch machten und eine zusätzliche Portion mit nach Hause nahmen. Eine andere Stimme fragte: Können wir das hier nicht öfter machen?? Es ist so schön in dieser Gemeinschaft Mittag zu essen. Mal sehen, ob daraus was wird …
Da noch was Suppe übrig geblieben ist, wird es am Freitag einen "Spontan-Suppentag" gegen. Wieder sind alle herzlich eingeladen.
Die Organisatoren sind auch mit diesem Tag sehr zufrieden und danken den helfenden Händen und den Gästen. 

5. Tag der Jubiläumswoche cari-treff

Wie angekündigt hielt am gestrigen Donnerstag der cari-treff seine Türen geschlossen. Ein Tagesausflug für das ganze cari-treff-Team war geplant. Um 8:30 Uhr ging es mit über 30 Frauen und Männer in Richtung Bergbau-Museum nach Bochum, in dem eine Führung gebucht war. Auf der Busfahrt gute Gelegenheiten die ersten Schwätzchen zu halten.
Die gelungene simulierte Einfahrt in den Schacht vermittelte einen ersten Eindruck dieser anderen Welt. Für manchen waren es ganz neue Einblicke und Berührungen in den Arbeitsalltag der Bergleute Untertage. Für andere, fast wehmütige, Erinnerungen an die eigene Zeit "vor Ort" oder das Nachvollziehen der Arbeitsbedingung der eigenen Väter. Selbst der Geruch passte, so ein gestandener Bergmann aus unseren Reihen. Beeindruckt von den Maschinen, dem Lärm, den Temperaturen und der Geschichte des Steinkohlebergbaus von seinen Anfängen bis heute - und sein anstehendes Ende in diesem Jahr, verließen wir gegen 11:30 Uhr das Museum.
Das nächste Ziel war das "Seitenblick", ein Restaurant in Bochum Stiepel mit sehr schönem Ambiente. Im Vorfeld der Reiseplanung waren die gewünschten Gerichte erfragt. Zur Erinnerung, wer was vorbestellt hatte, gab es von Magdalene Mundt kleine liebevoll gestaltete Erinnerungs-Menükärtchen. Eine Getränkekarte ohne Cola rief Erstaunen hervor, ebenso die servierten Menüs und der anschließende Nachtisch. Einfach sehr leckere, liebevoll zubereitet und dekorierte Speisen. Es schmeckte allen sehr gut. Und der Nachtisch war ein wirklich krönender Abschluss, sowohl für´s Auge wie auch für den Gaumen. Nach gestilltem Hunger sprachen Frau Kohler und Herr Riedel ihren Dank an dies tolle Team aus. Dieser fand in folgender Kurzgeschichte seinen Rahmen.
Ein König erhielt die Nachricht, bald zu sterben. Mit dieser Nachricht wurde ihm zugleich der Becher mit dem Wasser des Lebens überreicht. Er solle es trinken, wenn er nicht sterben wolle. Diese Entscheidung mochte der König nicht ohne seine Berater treffen. Bis auf einen rieten ihm alle, das Wasser des Lebens zu trinken. Dieser eine fragte den König, ob er den Becher mit dem Wasser des Lebens allein trinken solle - oder sollen seine Freunde ihn mit ihm leeren? Ich soll ihn allein trinken, gab der König zur Antwort. Der Weise: "Dann trinke ihn nicht, denn ohne Gemeinschaft - ist der Mensch tot."
Diese Gemeinschaft, die der Mensch zum Leben braucht und ohne die er stirbt, sie ist in den Tagen der Festwoche, wie auch in der Vergangenheit, spürbar und schafft eine besondere Atmosphäre im cari-treff, nicht nur im Team, sondern auch bei den Gästen und Kunden im cari-treff.
Ein wenig fromm wurde es auch, mit Bezug auf das Buch "Islam ist Barmherzigkeit" in dem herausgestellt wird, dass Barmherzigkeit ein Wesensmerkmal Gottes ist. Wie passend zum Jahr der Barmherzigkeit, das Papst Franziskus ausgerufen hatte. Die Gemeinschaft, die im cari-treff durch das Team angeboten wird, sie ist getragen von der Haltung der Barmherzigkeit, so drückten es Frau Kohler und Herr Riedel aus. "Was für ein Schatz sind sie, das Team des cari-treff, für uns, für die Gäste - für Kamp-Lintfort."
Gestärkt an Leib und Seele wurde der Kemnader Stausee angesteuert, mit einer Bootsrundfahrt auf der MS Schwalbe II. Die Fahrt auf dem Stausee der Ruhr, inklusive zweier Schleusengänge und dem
Nachmittagsgetränk schützte vor Regen und Hagel und ließ auch die Sonne genießen - April eben! Dass diese Gemeinschaft einem Menschen sicheren Boden unter die Füße gibt, nicht nur gesagt, sondern erlebt.
Eine besondere Bootsfahrt für alle, für manchen mit erstmaligen Erlebnissen, besonderen Eindrücken, viel Freude und Lachen in den Gesichtern.
Schade war, dass ein Teammitglied stellenweise nicht die Anwege mitlaufen konnte und die Zwischenzeit im Bus warten musste, dabei gedanklich von den anderen nicht vergessen war.
Sicher und angenehm fuhr unser Busfahrer Jürgen dann wieder Richtung Kamp-Lintfort, setzte uns alle wohlbehalten wieder ab. Ihm auch an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön!
Ein besonderes "Dankeschön" an Magdalene Mundt, der Hauptorganisatorin dieses schönen Tages!
Text: Thomas Riedel, Pastoralreferent St. Josef, Kamp-Lintfort

6. Tag der Jubiläumswoche cari-treff

Am letzten Tag der Jubiläumswoche war der cari-treff zu der gewohnten Zeit geöffnet und die Aktion Kilopreise wurde reichlich genutzt. Da vom Mittwoch noch Kartoffelsuppe übrig war, wurde spontan beschlossen, diese heute erneut auszuschenken. Gut 25-30 Personen kamen so zu einem spontanen Mittagstisch zusammen, erzählten und genossen die Gemeinschaft miteinander. Gegen 13:00 Uhr war dann auch die letzte Kelle Suppe aus dem Topf gehoben, nach und nach machten sich die Gäste auf und mit einem freudigen "Auf Wiedersehn" wünschte man sich gegenseitig ein gutes Wochenende und einen schönen Sonntag. Ein paarmal mischte sich die Frage hinein, ob den sowas wie die Suppe nicht regelmäßig stattfinden könnte?
Nun ist die Kleiderwaage abgebaut, der Suppenduft liegt noch in der Luft und wird vermutlich nächste Woche noch in die Nase steigen und die ein oder andere Erinnerung an die Festwoche wecken. An den lebendigen Gottesdienst vom Sonntag mit dem anschließenden Internationalen Fingerfood Frühschoppen; den Montag mit Yvonne Willicks zum Thema Secondhand-Kleidung und Nachhaltigkeit. Der Dienstag mit dem Angebot der allgemeinen Sozialberatung durch Bürgermeister Landscheidt und der Vorstandsvorsitzenden des Caritasverbandes Moers-Xanten Frau Demmer, das Promi-Reparaturcafé mit dem Besuch der Kinder aus der Kita St. Marien. Oder eben der Mittwoch mit dem Projekt "Zusammen sind wir Heimat" und der Kartoffelsuppe. Bei den Mitgliedern des cari-treff-Teams wird so manch schöne und frohmachende Situation des Ausflugs vom Donnerstag vor dem inneren Auge vorbei ziehen und gedanklich zum Verweilen einladen.
Mancher mag denken, dass mit dem Verfliegen des Suppenduftes auch die Festwoche "verduftet". Ich persönlich glaube das nicht. Eher denke ich, dass so manch Neues und anderes in dieser Festwoche probiert wurde oder sich ergab. Daran wird das cari-treff-Team weiterdenken und wer weiß, was sich in der Zukunft wiederfindet? Vielleicht noch mal die Kilopreise? Oder die Stehtische? Wird der Wunsch nach einem "Suppentag" in der Woche realisiert werden können? Wir werden es sehen. Was bleiben wird ist die Erfahrung, dass der cari-treff eben mehr als ein Treffpunkt ist und bleibt!
Das dies so ist, das liegt an diesem tollen Team des cari-treff. Für dessen Engagement und Freundlichkeit wir sehr dankbar sind und uns immer wieder beschenkt fühlen.
Text: Thomas Riedel, Pastoralreferent St. Josef, Kamp-Lintfort

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